Die Heimatstube

Sehenswertes aus vergangenen Zeiten

Die Anfänge der Heimatstube reichen ins Jahr 1969 zurück. Damals begann man alte Gebrauchsgegenstände für Ausstellungen zu sammeln. Inzwischen ist die Sammlung so umfangreich, das sie aus Platzgründen in 2 Häusern untergebracht ist, im alten Pfarrheim, selbst ein historisches Gebäude und eins der ältesten Häuser des Dorfes, und im benachbarten Dorfgemeinschaftshaus.

In letzterem befinden sich die Dauer-Ausstellung „100 Jahre Fremdenverkehr“, eine Dokumentation mit Postkarten, die Mineralien-Ausstellung und die Sammlung präparierter Tiere.

 

Im Teil der Heimatsube, der im alten Pfarrheim untergebracht ist, gibt es neben einem historisch eingerichteten Zimmer und einer Sammlung vieler verschiedener Alltags- und Gebrauchsgegenstände,  als Highlight auch einen Webstuhl aus dem 19. Jahrhundert, auf dem noch heute Leinen gewebt werden kann, sowie Spinnräder und weitere Gerätschaften und Utensilien aus dem Bereich der Leinenherstellung zu sehen.

Historisches Zimmer

Typische Einrichtung in Niedersfeld vor ca. 100 Jahren: einfach und bescheiden aber dennoch mit allem, was ein Zuhause ausmacht.

Webstuhl aus dem 19. Jahrhundert

Einen Schwerpunkt der Ausstellung bildet das Thema Flachs-Anbau und -Verarbeitung.

Highlight dabei ist der Webstuhl aus dem 19. Jahrhundert, auf dem auch heute noch Leinen gewebt werden kann. Er ist zerlegbar und wurde früher von Haus zu Haus weitergegeben. Dazu wurde die Wohnstube ausgeräumt und der Jahresertrag an Flachs verarbeitet, dann ging der Webstuhl ins nächste Haus.

Auch Spinnräder und weitere Utensilien, die für den Anbau und die Verarbeitung von Flachs sowie die Herstellung von Leinen benötigt wurden, sind in der Heimatstube zu sehen.

 

Sammlung heimischer Wildtiere

Wildschwein, Fuchs, Eisvogel und viele weitere ausgestopfte und präparierte Tiere aus der Sauerländer Natur werden in einem kleinen Nebenraum ausgestellt. Auch eine Sammlung von Rehgeweihen, tierischen Knochenfunden, Bienenwaben, Vogelnestern und mehr, gibt es zu bestaunen. Die Sammlung stammt aus der örtlichen Hauptschule, die vor vielen Jahren aufgelöst wurde.

Alltägliche Gebrauchsgegenstände

Ob Geschirr, Bett- und Tischwäsche, Kleidung, Werkzeuge, Küchengeräte, Skizubehör oder Spielzeuge: in der Heimatstube gibt es eine Vielzahl von Gegenständen aus vergangenen Tagen zu sehen.

Sammlung verschiedenster Steine und Mineralien

Von der heimischen Grauwacke, die im Steinbruch bei Hildfeld abgebaut wird, über fossile Versteinerungen bis hin zu Bergkristallen:  auch die Sammlung seltener Mineralien und Gesteine, die fast alle aus Steinbrüchen in der näheren Umgebung stammen, ist sehenswert.

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